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„Uns’re Wiesn ist eröffnet!“ PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 01. September 2010 um 07:18 Uhr

Bereits beim Anzapfen im Auerbräu herrschte eine Riesenstimmung. Oberbürgermeis-terin Gabriele Bauer erledigte die „schwere Arbeit“ wie immer bravourös und prostete ins weite Rund den Gästen zu.  Foto: Albert GoikeEröffnung des 149. Rosenheimer Herbstfestes — Wettergott war gnädig und ließ es nicht regnen

(ab) Bereits zum 149. Mal wurde am vergangenen Samstag das Rosenheimer Herbstfest eröffnet. Eine „attraktive und sympathische“ Wiesn konnte Reinhold Frey, Vorsitzender des Wirtschaftlichen Verbandes in Rosenheim, eröffnen und auch die anderen Eröffnungsredner wie Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, Landrat Josef Neiderhell und die frisch gekürte Miss Herbstfest Verena Pritscher äußerten in ihren Reden die Vorfreude auf die wunderbare „Fünfte Jahreszeit“. Und die zahlreichen Zuschauer taten auch das Ihrige dazu, indem sich alle in ihre schönste Tracht gekleidet haben und „uns‘rer Wiesn“ zur Ehre gereichten.

Auch der Ehrenvorsitzende des Wirtschaftlichen Verbandes, Alfons Döser, mit seiner Gattin Hermine freute sich beim Wiesn-Einzug mit Miss Herbstfest Verena (links) über den „trockenen“ Herbstfesteinzug.

Nur zwei Schläge, aber dafür hat‘s kräftig gespritzt! „Ozapf-Profi“ Landrat Josef Neiderhell nahm‘s mit Humor und gönnte sich im Anschluss einen kräftigen Schluck des Flötzinger Bieres. 

Freibier nach dem Anzapfen im Tatzlwurm garantierte Karl Kiesl, so lange aus dem Fass das Festbier floss.

Nach den drei Böllerschüssen zur Wiesneröffnung ließ es im Prosecco-Stadl Willi Zeiselmeier, links im Bild, knallen. Neben ihm Sylvia Schmidt, Flo Freilinger und Michael Fraenkel. Auch in den nächsten Jahren sollen das „Anzapfen“ im Prosecco-Stadl Prominente aus der Rosenheimer Geschäftswelt übernehmen. Sohn Maxi Fraenkel hat sich ab diesem Herbstfest eine neue musikalische Strategie einfallen lassen. Täglich spielen nachmittags auf der Bühne jugendliche Blaskapellen aus Stadt und Land. Ein Beitrag zur Förderung junger Musiker, wie er sagte, und am letzten Wiesnsonntag gibt es sogar einen Hoagascht. Dies alles läuft unter dem Motto Ku(h)lturprogramm.