| Hoch geht‘s her auf dem Herbstfest |
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| Mittwoch, den 25. August 2010 um 07:05 Uhr | |||
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„Gemütlichkeit und Tradition, rasanter Fahrspaß und kulinarische Gaumenfreuden“, so macht das Rosenheimer Herbstfest seit 149 Jahren Appetit auf 16 Tage fröhliche Stimmung. Auch heuer werden die Besucher zur Rosenheimer Loretowiese strömen, vielleicht noch mehr als je zuvor, denn die Landesgartenschau ist nur einen Steinwurf entfernt und die Blumenfreunde könnten dem Herbstfest zu einem Besucherrekord verhelfen. Nachdem der Bierpreis drei Jahre stabil war, kostet die Mass heuer 7,40 Euro. So wird es auch nächstes Jahr bleiben, versprechen die Brauereien. Hoch hinaus geht es heuer mit dem neuen Wiesn-Karussell „Star Flyer“. In schwindelerregender Höhe können sich die Herbstfestbesucher genussvoll rumwirbeln lassen. 55 Meter ist das Karussell hoch, von hier aus lässt sich das Wiesnareal gut überblicken. Die 149. Wiesn in Rosenheim hat allerhand Neuheiten zu bieten. Dazu gehören auch einige bauliche Maßnahmen am Platz: Mit der „Alfons-Döser-Gasse“ wurde eine neue Querstraße zwischen Haupt- und Kindergasse geschaffen. Sie sorgt künftig für mehr Sicherheit auf dem Platz durch Entzerrung der Besucherströme an Spitzentagen. Aus dem Festplatz-Innenbereich (Dreieck Kindergasse - Auergasse - Hauptgasse) wurden aus Sicherheitsgründen die Schausteller-Wohnwägen ausgelagert. Bereits im Vorfeld des Herbstfestes wurde die Infrastruktur der Loretowiese verbessert indem neue Versorgungsleitungen (Gas, Strom, Wasser) verlegt worden sind. Nichtraucherschutz Großes Thema ist heuer auch der Nichtraucherschutz: Seit dem 1. August gilt in Bayern das sogenannte Nichtraucherschutzgesetz für Gaststätten und Festzelte und -hallen. Deshalb gilt heuer zum ersten Mal Rauchverbot in den Zelten – die Luft wird mit Sicherheit frischer Für frischen Wind sorgt aber auch der Herbstfest-Ausschuss des Wirtschaftlichen Verbands in Rosenheim. Unter mehreren hundert Bewerbungen suchen die Ausschussmitglieder einen gelungenen Mix aus bayerischer Gemütlichkeit und Tradition, rasantem Fahrspaß und kulinarischen Gaumenfreuden. Der besondere Kick: die 12 Fahrgäste sitzen frei in den Sitzschalen und werden lediglich von den Schulterbügeln gehalten. Durch das Zusammenspiel der verschiedenen Schaukel- und Drehbewegungen entsteht ein noch nie da gewesenes Fahrgefühl. Was sonst nur Sportlern wie Fallschirmspringern oder Kite-Surfern vorbehalten bleibt kann hier jeder erleben. Ein Fluggefühl der ganz besonderen Art. Wer es nicht ganz so wild mag, aber auf rasanten Fahrspaß und eine einzigartige Licht- und LED-Show nicht verzichten möchte, der ist im Parkour richtig aufgehoben. Mit frei schwingenden Beinen geht es hier temporeich auf und ab – jedoch ohne Überschläge. Neu: „Kalteis auf da Wiesn“ Mit „Kalteis auf da Wiesn“ erwartet die Herbstfestbesucher heuer am Flötzinger Haupteingang eine urige Holzhütte mit bayerischen Schmankerln und einer schönen Weinlaube. Nach der Geschäftsaufgabe der beiden Herbstfestinstitutionen „Fisch Loferer“ und „Heindl’s Brotzeiteck“ und dem Vertragsrücktritt des Happinger Hofs mit seinem Schaschlikstand entstand eine Lücke im Schmankerlsortiment, die mit diesem Konzept geschlossen werden soll. Erntedank auf der Landesgartenschau An diesem Tag kommen die Liebhaber „echter bayerischer Blasmusik“ auch wieder voll auf ihre Kosten; im Flötzinger-Zelt wird ab 18 Uhr ausschließlich traditionelle Blasmusik gespielt; wie gewohnt mit dabei, ist die Dreder Musi unter der Leitung von Roland Merk. Nicht neu aber lästig
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Die Mass für 7,40 Euro – Besucheransturm – Fliegen in 55 Metern Höhe